Axt-Galerie
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Ab und an überkommt es mich und ich baue eine Mittelalter- / Wikinger-Axt mit ganz einfachen Mitteln selbst.
Die Schleifarbeit am Axtkopf habe ich an einen fleißigen Helfer abgetreten, doch durch die reichlich verzierten Stiele bleibt immer noch genug Arbeit für mich übrig.
Ausgangsmaterial sind normale, alte, rostige Axtköpfe, die eine neue Form und einen neuen Stiel verpasst bekommen. Das Ergebnis nach gut 20h Arbeit sieht man hier.
Im Bereich "Über mich / Blog" erzähle ich Dir, was du für den Bau solcher Äxte benötigst!
Bei diesem mächtigen Exemplar habe ich versucht, einiges anders zu machen.
1. Die Form ist neu
2. Der Axtkopf ist nicht poliert, sondern gesandstrahlt
3. Beim Verzieren des Stiels habe ich auf diese nervigen schwarzen Punkte verzichtet und ein etwas aufwendigeres Knotenmuster verwendet. Das ganze mit meinem neuen Lötkolben aufs Holz zu bringen, hat trotzdem viel Zeit gekostet.
Das Griffdesign ist das gleiche, wie bei meiner ersten Axt dieser Art:
Ein nordischer Kompass zwischen zwei Runenbändern oben und eine Triskele und ein weiteres Runenband unten.
Umgeben sind diese Symbole wieder von einigen tausend gelöteten Punkten.
Diese Doppelaxt war in ihrem früheren Leben einmal zwei ganz normale Axtköpfe. Die habe ich jeweils in der Mitte der Augen geteilt und dann beide zusammenschweißen lassen.
Die Form des Axtkopfes ist wie die der letzten Äxte, den Stiel zieren diverse Knotenmuster und Runen.
Die schwarzen Stellen sind (wie auf dem unteren Bild besonders gut zu erkennen ist) mal wieder viele tausend gelötete Punkte und der Grund, warum der Stiel mich tagelang beschäftigt.
Dieser Axtkopf ist oben flach geschliffen und den Stiel ziert ein Thorshammer im Runenrad. Auf der unteren Hälfte prangert ein keltischer Knoten. Für die dunklen Flächen habe ich mit dem Lötkolben tausende Punkte nebeneinander gesetzt.
Hier zieren eine Triskele und ein Triquetra den Stiel, den ich vom Flohmarkt erbeutet habe. Die tausenden Punkte zu löten, die die schwarzen Flächen bilden, war wieder einmal die zeitaufwendigste Arbeit.
Der Axtkopf war wie bei den anderen Äxten in seinem früheren Leben ein ganz normales altes Beil.
Dies war meine erste Axt mit dem "neuen Design". Auf den Stiel ist ein nordischer Kompass zwischen zwei Runenbändern sowie eine Triquetra gebrannt. Die dunklen Flächen sind ebenfalls mithilfe vieler tausender einzelner Punkte glötet.
Diese Axt sieht mal ein wenig anders aus. Sie könnte durchaus auch als Kriegshammer durchgehen. Den Stiel habe ich mit einer Odal-Rune, sowie mit der Lebensrune Algiz auf der einen und ihrer umgekehrte Form (der Todesrune) auf der andern Seite versehen. Die dunklen Flächen sind wieder einmal in stundenlanger Kleinarbeit mit dem Lötkolben gepunktet worden.
Diese kleine mittelalterliche Axt war mein zweiter Versuch überhaupt, eine Axt zu bauen. Der Axtkopf hatte mal eine ganz normale Form, doch dank Winkelschleifer und einem fleißigen Helfer wurde diese zum hier zu sehenden Endresultat geändert. Auf den Stiel habe ich ein Knotenmuster gelötet.
Ich glaube diese Axt ist die eindrucksvollste die wir bis jetzt gebaut haben. Sie ist groß, sie ist schwer und sie ist brutal. Durch viel Schleifarbeit mit dem Winkelschleifer ist diese Axt aus einem alten rostigen Axtkopf entstanden. Den Stiel habe ich nur angepasst und angebrannt.
An diesem Axtkopf wurde gar nicht viel verändert. Es handelt sich hier um den Kopf eines alten Fleischerbeils. Er erinnerte schon von vornherein an eine Wikingeraxt. Also waren nur leichte Schleifarbeiten und ein neuer Stiel nötig und fertig war sie.
Bei dieser Axt habe ich mich entschieden, die Form des Axtkopfes nicht zu verändern, da ich die Oberharzer immer sehr interessant fand. Den Stiel habe ich von meinem Großvater bekommen, dieser wurde ihm von einem Bekannten gebaut. Auf den Stiel habe ich noch ein Knotenmuster auf beide Seiten gelötet und das ganze mit Palisander-Holzlasur leicht abgedunkelt.