Über Mich
ᛞ ᛖ ᚱ : ᚾ ᛁ ᚲ ᚺ ᛏ ᚠ ᚨ ᚲ ᚺ ᛗ ᚨ ᚾ ᚾ
Die Kurzfassung gibt es hier, für alle weiteren Fakten und einige Gedanken meinerseits kannst Du gerne nach unten scrollen!
Hallo, mein Name ist Christian und ich komme aus dem schönen Sachsen-Anhalt im Osten Deutschlands.
Ich bin im Jahr 1998 geboren.
Obwohl ich mich eigentlich nie als besonders handwerklich aktiv bezeichnet hätte, kam vor einigen Jahren ganz plötzlich die Liebe für die französischen Opinel-Messer in mir auf und ich begann, diese zu verzieren und umzuformen. Mittlerweile habe ich bestimmt über 40 Stück hergestellt und es ist noch lange kein Ende in Sicht!
Auf meiner Instagram-Seite der_nichtfachmann zeige ich außerdem auch viele andere kleine und größere Projekte, die über die Zeit so entstanden sind.
Wie vielleicht durch die Designs meiner Messer oder den Thorshammer um meinen Hals schon erkennbar ist, fühle ich mich den nordisch-germanischen Mythen und Göttersagen sehr hingezogen.
Was genau diese Faszination ausgelöst hat, kann ich nicht sagen. Vielleicht kommt es durch die Musik, die ich höre. Metal! Am liebsten Pagan-, Power- und Folk-Metal.
Vielleicht habe ich das Interesse an Odin, Thor und co. auch auf einem der Mittelaltermärkte gefunden, die ich gerne und regelmäßig besuche. Dort findet man mich meistens (in passender Gewandung) an einer der Tavernen, mit einem Krug Met in der Hand.
Met...das Getränk der Götter. Auch eine große Leidenschaft von mir. Dänischen, polnischen, englischen, deutschen, schwedischen, tschechischen Met, alles habe ich schon probiert.
Ansonsten verbringe ich meine Zeit im Bürostuhl beim Videospiele spielen, auf der Hantelbank beim Kraftsport oder draußen im Grünen.
An letzterem Ort halte ich mich seit Neuestem besonders oft auf, da ich momentan ein Studium "Naturschutz und Landschaftsplanung" an der HS Anhalt bestreite. Da auch das Bestimmen von Gehölzen zu den Aufgaben des Studiums zählt, schleiche ich gern von Baum zu Baum und übe mich darin.
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ᛒ ᛚ ᛟ ᚷ
Tipps: Opinel-Messer verzieren
Hier möchte ich dir ein paar Tipps und Schritte verraten, wie Du am besten selbst ein Messer aufwerten und nach deinen Wünschen gestalten kannst.
- Entferne, bevor du loslegst, den Sicherungsring des Opinel.
Das machst du am Besten, indem du ihn so drehst, dass das Messer gesichert ist und dann mit Kraft versuchst die Klinge zu öffnen. Wenn alles klappt, sollte der Ring so nach oben geschoben werden und du kannst ihn abnehmen. - Die Klinge und den Metallring unter dem Sicherungsring solltest du gut abkleben.
Damit das Klebeband keine Rückstände auf dem Metall hinterlässt, wickle ich die Klinge zuerst in ein Stofftuch und erst dann umspanne ich das Ganze mit Klebeband. - Die dünne Lackschicht, die auf jedem Opinel ist, solltest Du abschleifen
...ansonsten hält die Farbe nicht und Löten wid auch nur schwer möglich sein. - Entschließt Du dich, den Griff hinten abzurunden, empfiehlt sich ein Bandschleifer.
Das ist auch mit einem Dremel oder einer Feile möglich, aber das wird wesentlich länder dauern.
Für die kleinen Mulden hingegen eignen sich Dremel und Feile perfekt! - Motive für den Griff...
...kannst Du natürlich direkt auf das Holz zeichnen, oder du druckst dir ein passendes Motiv in der richtigen Größe aus und bringst es mit Hilfe von Blaupapier an der passenden Stelle auf den Griff. - Für dunkle Stellen am Griff, die ein wenig Textur haben sollen...
...kannst Du mit dem Lötkolben viele Punkte nebeneinander setzen, bis die Fläche gefüllt ist. Das dauert etwas, sieht aber besser aus, als die Fläche einfach schwarz anzumalen. - Das Patinieren der Klinge...
...funktioniert zwar nur bei den Carbonstahl-Messern, ist aber ansonsten relativ simpel.
Alles was Du brauchst ist Senf!
Reinige einfach die Klinge und entferne etwaige Fettrückstände, bringe den Senf im gewünschten Design auf die Klinge auf und warte ca. 20 Minuten. Danach noch einmal gründlich reinigen und fertig, eine Patina sollte sich dort gebildet haben, wo der Senf auf der Klinge mit Sauerstoff in Kontakt gekommen ist!
Wenn Du noch Fragen hast, dann schreibe mir gern eine Nachricht bei Instagram oder über das Kontakt-Formular :)
Tipps: Wikinger-Äxte bauen
Hier möchte ich dir ein paar Tipps und Schritte verraten, wie Du am besten selbst eine Wikinger-Axt aus einem alten Axtkopf bauen kannst.
- Zeichne die Form, die er später haben soll, auf den Axtkopf...
...und ziehe die Striche dann mit einem Dremel nach, sodass du sie nicht ausversehen wegwischst und dich beim Schleifen immer daran orientieren kannst!
- Zum Schleifen des Axtkopfes nehmen wir einen Winkelschleifer + Fächerscheiben.
Davon braucht man dann zwar reichlich, jedoch entfernen sie eine ordentliche Menge Material und sind relativ handlich.
- Der Stiel sollte meiner Meinung nach keiner vom Baumarkt sein!
Das ist kein Muss, aber ich finde alte Stiele (die oft noch handgemacht sind) einfach wesentlich angenehmer als Baumarkt-Stiele. Letztere sind meistens unhandlich (weil viel zu dick) und aus minderwertigem Holz.
Schau einfach auf dem einen oder anderen Flohmarkt vorbei, dort gibt es alte Beile (Köpfe und Stiele) meist wie Sand am Meer. - Wenn du den Axtkopf auf dem Stiel befestigen willst, schlage nicht mit einem Hammer auf ihn bis er sitzt!
Drehe die Axt einfach um und halte sie locker. Schlage dann mit einem Gummi-Hammer auf die "Unterseite" des Stiels, aber halte ihn dabei nicht starr fest. Mit jedem Schlag sollte der Stiel durch deine Hand gleiten und der Kopf ein Stück weiter auf den Stiel. - . . .
Wenn Du noch Fragen hast, dann schreibe mir gern eine Nachricht bei Instagram oder über das Kontakt-Formular :)
Mein kleines Met-Rating
Met ist eines der ältesten alkoholischen Getränke der Welt und von den Mittelaltermärkten und Festivals dieser Welt nicht mehr wegzudenken. Honig-Wein, wie man ihn auch nennt, erfreute sich bei den Wikingern und Germanen großer Beliebtheit.
In der Edda wird von einem Mann berichtet, der von dem Göttergeschlecht der Asen und dem alten Volk der Wanen als ein Zeichen des Friedens gemeinsam erschaffen wurde. Dieser Mann, Kvasir, war allwissend und reiste umher, um sein Wissen kundzutun. Doch als er bei den Zwergen Fialar und Galar ankam, brachten diese ihn um und ...
"Sein Blut ließen sie in zwei Gefäße und einen Kessel rinnen: der Kessel heißt Odhrörir; aber die Gefäße Son und Bodn. Sie mischten Honig in das Blut, woraus ein so kräftiger Met entstand, daß ein jeder, der davon trinkt, ein Dichter oder ein Weiser wird."
-Strophe 57, Skaldskärpamal, Snorri-Edda
So entstand der Skaldenmet Odrörir, der prompt von dem Riesen Suttungr gestohlen wurde. Als der Göttervater Odin von dem Met erfuhr, stahl er ihn wiederum von dem Riesen und brachte ihn nach Asgard, der Heimat der Götter.
Da ich den Skaldenmet wohl nicht probieren kann, musste ich auf weniger sagenumwobene Sorten zurückgreifen. Die von mir verkosteten Honigweine möchte ich hier sammeln und kurz bewerten, aber natürlich bin ich kein Sommelier und die Geschmäcker sind ja bekanntlich verschieden.
Dem aufmerksamen Leser werden die sehr vielen verschiedene Met-Sorten der Firma Apis auffallen. An dieser Stelle möchte ich meine uneingeschränkte Empfehlung für jede Sorte dieser polnischen Marke aussprechen. Als ältester Methersteller Europas bietet Apis zahllose wirklich leckere trockene (Trojniak = Verhältnis Honig zu Wasser 1:2), liebliche (Dwojniak = Verhältnis Honig zu Wasser 1:1) und süße (Poltorak = Verhältnis Honig zu Wasser 2:1) Honigweine an!
Katlenburger Met 04/10
Apis - Trojniak 04/10
Apis - Bee happy 05/10
Apis - Bee free 06/10
Apis - Bee cool 06/10
Jungmichels Honigwein 06/10
Met Onkel - Thors Hammer 06/10
Apis - Sliwkowa Dama 07/10
Honig-Met classic 07/10
Dvalinn Met 07/10
Medovina Original 07/10
Dansk Mjöd - Viking Blod 07/10
Beerenweine Met lieblich 07/10
Apis – Trójniak Staropolski Tradycyjny 07/10
Beerenweine Waldläufer Met 07/10
Apis - Prozeczkowy Krol 08/10
Original Wikinger-Met 08/10
Apis - Trojniak Bernhardynski 08/10
Apis - Dwojniak Piastun 08/10
Apis – Dwójniak Kurpiowski 09/10
Apis - Dwojniak Dominikanski 09/10
Apis - Poltorak Jadwiga 09/10
Moniack Mead 10/10
Apis - Półtorak Malinowy As 11/10